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am 25. Jänner 2016

Der Radverkehr in der Leopoldstadt nimmt weiter zu

Wolfgang Kamptner - Die neuesten Zählungen am Praterstern und in der Lassallestraße zeigen: Es fahren immer mehr Menschen in der Leopoldstadt mit dem Rad.

Letzte Woche wurden die Ergebnisse der 8 Dauerzählstellen für den Radverkehr in Wien präsentiert. Neben der Langobardenstraße hatten die beiden Leopoldstädter Zählstellen im Jahresvergleich die größten Steigerungen.

An der Zählstelle Praterstern kamen im Jahr 2015 916.873 und an der Lassallestraße 850.752 Radfahrende vorbei, was einer Steigerung von 5,5 Prozent an der Zählstelle Praterstern beziehungsweise 4,4 Prozent an der Lassallestraße gegenüber 2014 entspricht.

Diese Zahlen belegen recht eindrucksvoll, was man fast täglich auf den großen Radwegen in der Lassallestraße, dem Praterstern und in der Praterstraße beobachten kann. Immer mehr Menschen steigen auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad um. Doch leider hält die Infrastruktur mit diesem Wachstum nicht Schritt.

Sowohl in der Lassallestraße als auch in der Praterstraße werden die Radwege „zu klein“. Wenn schnellere RadfahrerInnen auf langsamere treffen, ist ein Überholen am zu schmalen Radweg in der Praterstraße nur schwer möglich. Am Radweg in der Lassallestraße wiederum kommt es bei hohem Verkehrsaufkommen nicht selten zu gefährlichen Situationen im Gegenverkehr.

Deshalb fordern wir Grüne bereits seit langem, dass die Radwege in der Praterstraßebreiter werden und in der Lassallestraße ein neuer, zusätzlicher 2-Richtungsradweg auf der Seite des Stuwerviertel errichtet wird. Der Bedarf dafür ist eindeutig vorhanden, wie die Zunahme des Radverkehrs an den beiden Zählstellen klar zeigen.

Leider kann sich die Leopoldstädter SPÖ damit noch nicht anfreunden.



Stau in der Morgenspitze (am Radweg)
Viel zu schmaler Radweg Praterstraße
Rush-Hour auch in der Lassallestraße

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