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am 27. Jänner

Ein Schwimmbad für die Leopoldstadt

Uschi Lichtenegger, Bernhard Seitz - Raiffeisen und Uniqua schließen das Dianabad und würden gerne Büros daraus machen. Der Raiffeisen-Konzern will Geld verdienen, da passt ihm das sanierungsbedürftige Bad nicht ins Konzept. Doch die Leopoldstadt braucht ein ganzjährig nutzbares Schwimmbad.

Vor 20 Jahren hat die Stadt das Dianabad mit 200 Millionen Schilling gefördert und den Raiffeisen-Konzern bis 2020 verpflichtet, es zu betreiben. Wir Grüne haben das damals kritisiert, weil zu befürchten war, dass nach Ablauf der 20 Jahre die Schließung kommt.

Ein Bezirk wie die Leopoldstadt mit 107.000 EinwohnerInnenn braucht ein ganzjähriges Schwimmbad. Statt über weitere Millionen Steuergeld für ein privates Erlebnisbad oder ein neues Nationalstation im Prater sollten wir über ein modernes Sportschwimmzentrum reden. In Wien ist mittlerweile der Fußball sehr gut versorgt. Nun ist es Zeit, weitere Sportarten zu fördern.

Wien braucht eine bessere Schwimm-Infrastruktur. Die Leopoldstadt als zentraler, wachsender und junger Bezirk wäre ein sinnvoller Standort für ein neues Sportbad, das den vielen SchwimmerInnen, die mehr Platz brauchen, gute Bedingungen bieten würde. Auch für den Schwimmunterricht in den neuen und alten Schulen braucht es mehr Bäder. 
 
Das Dianabad in der jetzigen Form als Familien- und Erlebnisbad mit hohen Wassertemperaturen und ohne Möglichkeiten für Schul- und Sportschwimmen ist einerseits sehr teuer und entspricht andererseits nicht mehr den Bedürfnissen der Bevölkerung. Eine weitere Förderung der öffentlichen Hand für eine Sanierung des privaten Bades ist nicht sinnvoll. 

Wir sprechen uns daher für ein neues öffentliches, ganzjährig nutzbares Bad für die Leopoldstadt aus.

 

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