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am 31. August 2016

Der Nordbahnhof soll das innovativste Grätzel Europas werden

- Für den noch unbebauten Teil des Nordbahnhofes hat die Grüne Stadträtin Maria Vassilakou die besten Ideen aus der ganzen Welt mit den besten Ideen und den Wünschen der BürgerInnen vereint. Hier wird sichtbar, was Grüne Stadtplanung kann – von Beginn an.

Rendering "Frei Mitte"

Die „Freie Mitte“

Im Herzen des zukünftigen Nordbahnhofes wird ein sehr großzügiger Park – die sogenannte „Freie Mitte“ entstehen. Er ist mit 12 Hektar so groß wie 17 Fußballfelder und etwa drei mal so groß wie der Bednarpark. Das Besondere ist aber nicht die Größe, sondern der Charakter. Die Grünoase soll naturnah – als Art „Stadtwildnis“ - belassen sein. Alte Strukturen wie der Wasserturm oder der Brückenbogen des alten Frachtenbahnhofes bleiben dabei erhalten und sorgen auch für Flair. Und rund herum kann sich das urbane Leben entfalten: am Rand der Wildnis.

Smarte Stadtentwicklung

  • Die Erweiterung des Nordbahnhofgeländes wird einen guten Mix aus Lebens-, Arbeits- und Wohnraum bieten und keine Schlafstadt werden.
  • Das Grätzel wird eine hohe städtebauliche Qualität aufweisen.
  • Die soziale Durschmischung wird dadurch erreicht, dass zwei Drittel der Wohnungen gefördert errichtet werden.
  • Ein übergreifendes Mobilitätskonzept für das ganze Gebiet wird für gute Erreichbarkeit sorgen.
  • Für die Bruno-Marek-Allee wurde die Bebauungsbestimmungen in den Erdgeschoßzonen so gestaltet, dass eine echte, urbane Einkaufsstraße entstehen kann.
  • BürgerInnen gestalten von Anfang an mit.
  • Für die Entwicklungsphase wird ein eigener Beirat eingerichtet, in dem auch AnrainerInnen mitarbeiten werden. Dieser soll Empfehlungen abgeben - zur Qualitätskontrolle.

der bildungscampus

Der neue, zweite Bildungscampus am Nordbahnhof ist nicht nur eine Schule. Er umfasst einen 16-gruppigen Kindergarten, eine 22-klassige Ganztagsvolksschule, eine 20-klassige ganztägige Neue Mittelschule sowie zwei Fachmittelschulklassen und vier Klassen für Sonderpädagogik. Abgerundet wird das Angebot durch einen Standort der Musikschulen direkt in der Bildungseinrichtung. Durch das gemeinsame Lernen und Spielen sollen die sozialen Fähigkeiten der Kinder besonders gefördert werden.

ECKDATEN

  • Das Gesamtareal ist rund 32 Hektar groß und liegt zwischen Nordbahnstraße, Dresdner Straße, Innstraße, Vorgartenstraße, Taborstraße, Bruno-Marek-Allee und Am Tabor.
  • 4.000 Wohnungen und 2.500 Arbeitsplätze werden bis 2025 entstehen.
  • Nord- und Nordwestbahnhof gemeinsam werden 10.000 neue Wohnungen und 25.000 Arbeitsplätze bieten.
Kartenausschnitt mit Nordbahnhof
Der rot markierte Bereich ist das Planungsgebiet.
Grafik der zukünftigen Bebauuung am Nordbahnhof
Der Babauungplan sieht so aus.
Wasserturm
Der Wasserturm soll erhalten bleiben.