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am 11. Mai

Auftakt zur Verbesserung des Pratersterns

Uschi Lichtenegger - VertreterInnen aller politischen Parteien und verschiedener Verwaltungsabteilungen der Stadt Wien arbeiten gemeinsam mit ÖBB, Wiener Linien, Polizei, Sozialarbeit, Wirtschaftstreibenden und Initiativen an Maßnahmen für eine positive Entwicklung des Pratersterns. Erste sichtbare und spürbare Veränderungen soll es noch heuer geben.

Der Bezirk Leopoldstadt hat nun im Frühling 2017 gemeinsam mit der Stadt Wien einen moderierten Prozess gestartet. Hier arbeiten VertreterInnen aller politischen Parteien und verschiedener Verwaltungsabteilungen der Stadt Wien gemeinsam mit ÖBB, Wiener Linien, Polizei, Sozialarbeit, Wirtschaftstreibenden und Initiativen an Maßnahmen für eine positive Entwicklung des Pratersterns. Erste sichtbare und spürbare Veränderungen soll es noch heuer geben. Auftakt dazu war gestern, am 10. Mai 2017, ein ExpertInnen-Workshop mit 40 TeilnehmerInnen aus einschlägigen Fachbereichen.

Alle zentralen Akteurinnen und Akteure sehen den Praterstern als gut funktionierenden Verkehrsknotenpunkt. Generell wird konstatiert, dass das Image des Pratersterns wesentlich schlechter ist als die tatsächliche Situationvor Ort. Obwohl bereits in den vergangenen Jahren viele Fortschritte am Praterstern erreicht wurden, wird an einigen Stellen Verbesserungsbedarf geortet. Vor allem die Situation im Bereich des Haupteingangs in den Bahnhof wird als verbesserungswürdig angesehen.

Obwohl der Prozess noch in der Startphase ist, zeichnen sich einige Maßnahmen bereits ab: neue Aufenthaltsbereiche sollen geschaffen, Fußwege erleichtert und einige Bereiche besser beleuchtet werden. Darüber hinaus sollen zukünftig künstlerische Aktivitäten oder kleinere Veranstaltungen neues Leben auf den Praterstern bringen. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit soll auch das Image des Pratersterns verändern. Die Eröffnung eines neuen vegetarischen Lokals am Vorplatz des Bahnhofes und die Renovierung des Tegethoff-Denkmals werden ebenfalls zu einem frischeren Bild des Pratersterns beitragen. Ein kurzfristiger Fortschritt wurde erfreulicherweise seitens der Wiener Linien angekündigt: Bereits in den kommenden Wochen können die Absperrungen rund um das westliche Stationsgebäude entfernt werden.

Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger: „Für mich ist es wesentlich, dass wir am Praterstern endlich gemeinsam in eine positive Richtung gehen. Unser gestriger Workshop mit vielen wesentlichen AkteurInnen war dazu ein erfolgreicher Schritt. Und ich wünsche mir, dass wir LeopoldstädterInnen in Zukunft darauf stolz sein können, den Praterstern als urbanen, gut funktionierenden Bahnhof in unserem Bezirk zu haben.“