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am 1. September 2015

Boulevard Praterstrasse

Wolfgang Kamptner, Petra Galkova, Dagmar Gordon, Robert Wallner - Die Praterstraße soll wieder zu dem Boulevard werden, der sie früher einmal gewesen ist. Von der Umgestaltung der Straße zu einem echten Flanier-Boulevard profitieren sowohl AnrainerInnen als auch Geschäftsleute. Es gibt mehr Platz, um in entspannter Atmosphäre einzukaufen, zu flanieren oder Freunde zu treffen.

Unterhaltungsmeile Praterstraße

Die Praterstraße war ein gutes Jahrhundert lang die wichtigste Adresse, wenn es um Unterhaltung in Wien ging. Nestroy, Raimund, Strauss waren die bekanntesten Namen, die an der Praterstraße Unterhaltung auf hohem Niveau und dennoch volksnah boten.

Weg vom Status quo Autobahn

Mit dem Bau der U1 in den 1970er-Jahren wurden in der Praterstraße jedoch die Straßenbahngleise entfernt und dem Autoverkehr sehr viel Platz eingeräumt. Vier Fahr- und zwei Parkspuren dominieren seither das Straßenbild. FußgängerInnen und RadfahrerInnen werden an den Rand gedrängt. Das wollen wir ändern. Die Praterstraße soll wieder zu dem Boulevard werden, der sie früher war.

Was bringt ein Rückbau den AnrainerInnen?

Der Umbau der Straße bringt den BewohnerInnen durch das Abrücken der Fahrbahnen von den Häusern eine geringere Lärm-und Abgasbelastung. FußgängerInnen und RadfahrerInnen bekommen wieder mehr Platz. Platz, um in entspannter Atmosphäre einzukaufen, zu flanieren oder Freunde zu treffen. Und durch die Umgestaltung der Straße zu einer echten Flaniermeile profitieren auch die Geschäftsleute durch mehr Kundschaft und Aufwertung der Erdgeschoss-Zone – die Mariahilfer Straße lässt grüßen.

Studie in Auftrag gegeben

Wir haben einen Verkehrsplaner beauftragt, den Status quo zu erheben und Verbesserungsvorschläge zu machen. Die Ergebnisse der Studie von DI Ulrich Leth zeigen ganz klar: Ein Fahrstreifen pro Richtung für den Autoverkehr reicht aus. Der freigewordene Raum kann für breitere Gehsteige und breitere Radwege verwendet werden.

Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie:

  • Insbesondere in der Aspernbrückengasse sind die Gehsteige sehr schmal. In der neuen Praterstraße können alle Gehsteige großzügig verbreitert werden.
  • Der derzeitige Radweg ist mit einer Breite von je 1,4m viel zu schmal und entspricht nicht im Geringsten internationalen Planungsstandards. In der neuen Praterstraße wird es fast durchgehend zwei 4m breite Zweirichtungsradwege geben.
  • Sowohl am Nestroyplatz als auch bei der Kreuzung Praterstraße/Aspernbrückengasse werden neue autofreie, für FußgängerInnen sehr attraktive Plätze geschaffen.
  • Durch den Entfall von Linksabbiegerelationen verkürzen sich die Rotzeiten auch für den Autoverkehr.
  • Für die Bewältigung der aktuellen Verkehrsbelastung sind insgesamt 2 Fahrspuren ausreichend.
  • Durch kleine Änderungen der Verkehrsorganisation kann leicht verhindert werden, dass der Autoverkehr in die Nebengassen ausweicht.

Wenn Sie dazu nähere Infos wünschen, können Sie sich die Studievon dieser Website runterladen, uns direkt​ kontaktieren oder bei unserem Infostand am Nestroyplatz am Mi., 23.September, von 15-19Uhr besuchen.

Eine Petition für die Flaniermeile Praterstraße

Wenn wir im Oktober von den Wählerinnen und Wählern mit ausreichend Vertrauen ausgestattet werden, werden wir das Projekt weiter vorantreiben.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Verkehrsstudie schlagen wir vor, einen breiten Planungsprozess für die Praterstraße unter Einbeziehung der AnrainerInnen zu starten. Diesem Planungsprozess muss nur mehr SP-Bezirksvorsteher Hora zustimmen. Das kann gelingen, wenn ihm von vielen AnrainerInnen signalisiert wird, dass sie mit den derzeitigen Zustand der Praterstraße unzufrieden sind. Wir haben eine Unterschriftenliste vorbereitet und ersuchen Sie, unsere Petitionzu unterstützen.

Attraktivierung der Praterstraße
Die Praterstraße soll ein echter Flanier-Boulevard werden, mit noch mehr lebendigen Geschäften und Betrieben.
​​Jahrzehnte nach dem Umbau im Zuge der U1-Eröffnung ist es Zeit für eine Veränderung!
​Die Praterstraße soll ein attraktiver Platz für Menschen werden, um in entspannter Atmosphäre einkaufen, flanieren oder Freunde treffen zu können.​
​Daher fordere ich mit meiner Unterschrift die Zuständigen im Bezirk und in der Stadt Wien auf, entsprechende Schritte zur Attraktivierung der Praterstraße in die Wege zu leiten.

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Mehr Platz für FußgängerInnen und RadfahrerInnen, hier am Nestroyplatz
Die Praterstraße gemäß Grünem Vorschlag (Höhe Nr. 53): breitere Gehsteige, zwei 4 m breite Radwege, zwei Parkspuren und zwei Fahrspuren.

Mein Kommentar

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4 Kommentare (3 Antworten)

Felix Artner

19.09.2016 um 21:00 Uhr

Ich denke dass es dadurch zu Staus beginnend in Kaisermühlen bis zur Innenstadt kommt zu gewissen Rushhourzeiten. Ich denke auch, dass das Geld besser für Wohnraumschaffung, Bildung & Kinderbetreuungseinrichtungen reserviert werden sollte. Liebe Grüße aus der Großen Mohrengasse :)

Meine Antwort

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Josef Loibelsberger

03.09.2015 um 17:10 Uhr

Guter Vorschlag > aktuelle Radweglösung ist echt gefährlich: 1. können Fußgänger, die die Straße (und daher vorher den Radweg) queren wollen, durch die Bäume, Blumenrabatte etc. herannahende Radfahrer (und umgekehrt) schlecht erkennen und steigen meist unvermittelt auf den Radweg. 2. die zweite Gefahr lauert in Form sich plötzlich öffnender Autotüren und ebenso plötzlich aussteigender Personen. 3. der Radweg ist morgens - oft mehrfach - von Zustellern zugeparkt (unangenehm, andererseits: Wohin sollen die auch?). 4. Radweg ist - für den mittlerweile dichten Radverkehr - viel zu schmal.

 Antwort (1) anzeigen
Irmi Egger

03.09.2015 um 10:26 Uhr

Eine tolle Initiative und super Idee! So könnte aus den fast hermetisch getrennten zwei Praterstraßen-Teilen, die man als nichtmotorisierter Anwesender hauptsächlich als Autostraße wahrnimmt, ein lebenswertes, menschenfreundliches Ganzes werden!

 Antworten (2) anzeigen
Fabian Lehner

02.09.2015 um 19:51 Uhr

Auch wenn es hier etwas off-topic ist, und ich nicht direkt betroffen bin: Ich finde, ihr solltet keine verpflichtende Auswahl zwischen den Geschlechterpolaritäten "Herr" und "Frau" fordern. Konsultiert doch mal eure Gender-Abteilung ;-)

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