Verpasst Rot-Pink die Chance auf einen attraktiven Taborplatz?

Im Zuge der Entwicklung des Stadtentwicklungsgebiets Nordwestbahnhof gäbe es die große Chance, einen attraktiven, nachhaltigen Platz am Übergang zwischen den Stadtentwicklungsgebieten Nordbahnhof und Nordwestbahnhof zu gestalten.

Der große Asphaltfleck an der Kreuzung Taborstraße/Nordbahnstraße hat das Potenzial für einen neuen „Taborplatz“. „Im Zuge der Entwicklung des Stadtentwicklungsgebiets Nordwestbahnhof gibt es die große Chance, dort einen attraktiven, nachhaltigen Platz am Übergang zwischen den Stadtentwicklungsgebieten Nordbahnhof und Nordwestbahnhof zu gestalten“, ist Kilian Stark, Mobilitätssprecher der Grünen Wien, überzeugt und kritisiert die im Jänner im Planungsausschuss der Stadt Wien vorgelegten Pläne. „Es braucht hier einen neuen urbanen Platz mit viel Grün- und Aufenthaltsflächen statt Asphalt und Autoschleichweg.“

„Statt den an und für sich großen Platz als hochwertigen öffentlichen Raum zu gestalten, haben sich offenbar die Asphalt-Träume der SPÖ Brigittenau durchgesetzt“, so Stark weiter. Laut deren Plänen soll die Rebhanngasse weiterhin als Durchfahrtsmöglichkeit bestehen bleiben und damit den Platz zerschneiden.

Damit wird dieser wertvolle öffentliche Raum in der Mitte durchschnitten und als großer Freiraum für die Bewohner:innen unbrauchbar gemacht. Die Rebhanngasse sollte als Sackgasse vor dem Taborplatz enden, denn deren einzige Funktion besteht derzeit in einem Schleichweg für Autofahrer:innen, die sich eine rote Ampel sparen wollen.

Bernhard Seitz Bernhard Seitz Bezirksvorsteher-Stellvertreter stellvertretender Vorsitzender der Bezirksentwicklungskommission stellvertretender Vorsitzender der Bezirks-Katastrophenschutz-Kommission

Wir appellieren an Stadträtin Sima, die Pläne für den Taborplatz noch einmal zu überarbeiten, um einen wirklich attraktiven, nachhaltigen Platz zu schaffen.

"Taborplatz": Kreuzung Nordbahnstraße und Taborstraße