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Themenabend Rechtsextremismus

Themenabend Rechtsextremismus zum Nachsehen:
https://www.facebook.com/gruene.leopoldstadt/videos/490036776146988

Rechtsextremismus/Antisemitismus im Steigen – Lage & Perspektiven

Der Rechtsextremismus sei ein „Pulverfass“, die größte (innerstaatliche) Bedrohung, haben wir vor nicht allzu langer Zeit aus der Politik gehört. Fakt ist: Die rechtsextrem motivierten Straftaten sind österreichweit – besonders auch in Wien – im Steigen. An diesem Abend im April wurde auch besonders über die Lage im zweiten Bezirk berichtet. Da die Veranstaltung live auf Facebook stattgefunden hat, kann man sie auch nachsehen.

In der Pandemie haben sich alte Neonazis reorganisiert und zusammen mit neuen Köpfen aus der Szene einen fixen Platz bei den Corona-Maßnahmengegner*innen eingenommen. Beinahe im Monatstakt werden riesige Waffenarsenale und Sprengmittel bei Neonazis ausgehoben. Deren Ziel ist klar: der Sturz des demokratischen Systems. Gleichzeitig ist die Anzahl antisemitischer Übergriffe nahezu explodiert, wie die Meldestelle der IKG vermelden musste. Betroffen davon ist ebenfalls der Zweite Bezirk, der bekanntermaßen viele jüdische Menschen und Einrichtungen beheimatet. Und: Das nächste Widerstandfeld aus der rechten und rechtsextremen Ecke ist bereits definiert: die Maßnahmen gegen die Klimakrise.An diesem Abend werden die aktuellen Entwicklungen und rechtsextreme Strukturen dargestellt und mit Fokus auf den zweiten Bezirk als einen Hotspot genauer angesehen. Methodisch werden dafür entsprechende neue Daten ausgewertet und Schlüsse aus Langzeitbeobachtungen präsentiert. Schließlich soll auch die Frage erörtert werden, was Politik und Zivilgesellschaft tun können und müssten, um der unheilvollen Entwicklung gegenzusteuern.

Mit 𝗔𝗻𝗱𝗿𝗲𝗮 𝗦𝘁𝗮𝗻𝗴𝗹, Historikerin mit Schwerpunkt Vergangenheitspolitik, seit Jahren tätig im Rechtsextremismusmonitoring, Grüne Bezirksrätin Leopoldstadt, und

𝗠𝗮𝗿𝗸𝘂𝘀 𝗦𝘂𝗹𝘇𝗯𝗮𝗰𝗵𝗲𝗿, Journalist mit Schwerpunkt Rechtsextremismus, der im „Standard“ den Watchblog „Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus, Islamismus und Hass im Netz“ betreut und der besonders die Corona-Demonstrationen von Beginn an beobachtet und analysiert hat.

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