Gemeinsam haben wir erreicht, dass die Eventzone Augarten vom Tisch ist!

Das haben wir nur mit euch geschafft! Mehr als 15.000 Personen haben unsere Petition unterschrieben. Danke!

Die Bundesgärten werden die Schüsselwiesen nur als Wiesen sanieren. Die Baumallee am Sechseckplatz wird nicht gerodet!

Bei einer Führung, die die Bundesgärten Ende Mai für die Bezirksvertreter:innen veranstalteten, wurde informell kommuniziert, dass die Abholzung einer Allee im Augarten nicht infrage kommt und die Schüsselwiesen nur als Wiesen saniert werden!

Bei der Weiterentwicklung des Augartens als denkmalgeschützter Barockgarten seien „die denkmalpflegerischen Aspekte mit der Bedeutung des Augartens als Naherholungsgebiet und Naturgut in Einklang zu bringen“, so die Bundesgärten in einer schriftlichen Stellungnahme. (wien.orf.at)

Hinweise auf Baumfällungen und Eventzone

Ende letzten Sommers verdichteten sich die Hinweise, dass rund um den sogenannten Sechseckplatz neben dem Flakturm über 100 Bäume gefällt werden könnten, um Platz für große Events zu schaffen.

Eine Begründung lautete, der „Originalzustand“ solle wieder hergestellt werden. Auch zur Kaiserzeit sei der Platz als Veranstaltungsort genutzt worden. Nicht nur für uns, sondern auch für viele Anrainer:innen und all die anderen, die den Augarten als Naherholungsgebiet mitten in der Stadt schätzen und zur Abkühlung in den Hitzesommern auch brauchen, war und ist das kein guter Grund, eine ganze Allee gesunder alter Bäume zu fällen.

Ebenso war zu befürchten, dass Sanierungen an den großen Wiesen beim Flakturm (Schüsselwiesen) zur Errichtung einer Eventzone „genutzt“ werden, indem Leitungen und Infrastruktur für kommerzielle und politische Events eingebaut werden.

„haben wir eh nicht vor, aber …“

Immer wieder wurde beteuert, dass es noch gar keine konkreten Pläne gebe, nur „erste Überlegungen“, so im Wortlaut die Direktorin der österreichischen Bundesgärten Katrin Völk. In der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Klimasprechers der Grünen Lukas Hammer schloss die damalige Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger in ihrer wortreichen Antwort weder Baumfällungen noch die Einrichtung von Eventzonen aus und blieb auch nebulös, etwa in Hinsicht auf die Einbeziehung der Bevölkerung oder den Stand der Planungen.

Damit stellte sie sich gegen die Leopoldstädter Bezirksvertretung, die in der Bezirksvertretungssitzung im September 21 mit großer Mehrheit drei Anträge der Grünen beschlossen hatte, die sich klar gegen Baumfällungen und Eventzonen im Augarten aussprachen.

Wir sind überzeugt: Der öffentliche Raum gehört allen und muss auf sinnvolle Art und Weise zugänglich sein.

Bernhard Seitz, Bezirksvorsteher-Stellvertreter, steht im Augarten im Herbst 21 in einer Allee, an einen Baum gelehnt.
„Unsere Petition war ein Erfolg. Die Eventzone ist vom Tisch.“

Wir danken allen herzlich, die die Petition „Rettet den Augarten – Gegen Baumfällungen und Eventzone“ unterstützt und darüber hinaus mit ihren Aktivitäten zu ihrem Erfolg beigetragen haben.

Skip to content