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Rasengleis am Tabor

Nach monatelangen Verhandlungen mit den Wiener Linien und der SPÖ Leopoldstadt ist es uns im Herbst 2019 endlich gelungen, das Rasengleis Am Tabor durchzusetzen. Lange Zeit war die Finanzierung unklar, aber dann war es geschafft.

Mit der Eröffnung des Schulcampus‘ Taborstraße im Nordbahnviertel mit Schulbeginn 2020 wurde auch die Straßenbahnlinie O bis dorthin verlängert. Ein wichtiger Schritt für eine bessere öffentliche Erreichbarkeit des Nordbahnviertels. 

In Am Tabor hat diese Straßenbahnverlängerung einen eigenen Gleiskörper. Diesen wollten wir mit einem Rasengleis begrünen. Nie sprachen inhaltliche Gründe dagegen, es ging halt wieder mal ums liebe Geld.

Dann gelang uns in den Verhandlungen der Durchbruch und wir konnten uns mit der damaligen zuständigen Stadträtin Ulli Sima und den Wiener Linien auf eine Aufteilung der Kosten einigen.

Eine wichtige Rolle dabei hat sicherlich auch die großartige Unterstützung aus der Bevölkerung im Nordbahnviertel gespielt. Das Rasengleis wurde in der Nordbahnhof-Facebookgruppe intensiv diskutiert und eine Petition gestartet. Vielen Dank dafür!

Und so konnte die damalige Grüne Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger im Oktober 2019 gemeinsam mit Stadträtin Sima und der Geschäftsführerin der Wiener Linien, Fr. Reinagl das tolle Ergebnis​ präsentieren.

Das Rasengleis ist nicht nur eine Bereicherung für das Stadtbild, sondern wirkt sich auch positiv auf das städtische Mikroklima aus. Die Pflanzen binden Staub, während das Substrat als Wasserspeicher fungiert. Dadurch wirkt es in den Sommermonaten kühlend auf die unmittelbare Umgebung und leistet in Zeiten der Klimakrise einen wichtigen Beitrag für ein erträglicheres Mikroklima im nächsten Hitzesommer.

Im Oktober 2019 wurde es grün Am Tabor: Bezirksvorsteher-Stellvertreter Bernhard Seitz, die damalige Grüne Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger und der Mobilitätsexperte der Grünen Leopoldstadt Wolfgang Kamptner.
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