Bürger:innen-Versammlung zum Mistplatz
Komm am Dienstag, den 13.1.2026, und am Dienstag, den 20.01.2026, jeweils um 17:00 Uhr ins Veranstaltungszentrum (Haus der Begegnung), Praterstern 1!
Die Stadt Wien will um 40 Millionen Euro einen Mega-Mistplatz direkt an der Freien Mitte errichten. So groß wie ein Fußballfeld – in bester Wohn-Ruhelage, dort, wo eigentlich Platz fürs Wohnen am Park wäre. Der Bau würde mehr als doppelt so viel kosten wie das Bezirksbudget 2026. Und das in einer Zeit, in der die Stadt Wien ein Sparpaket geschnürt hat, unter dem besonders finanziell Schwächere leiden werden.
Gemeinsam mit sehr vielen Nachbar:innen und der gesamten Bezirkspolitik stellen wir Grüne uns seit 10 Jahren gegen den Mega-Mistplatz am Park. Kämpfen wir zusammen für unseren Park und gegen die Ignoranz der Stadt!
Wir Grünen Leopoldstadt haben eine Bürger:innenversammlung durchgesetzt, damit die Bürger:innen endlich erfahren, was hinter dem geplanten Mega-Mistplatz steht – und ihre Meinung dazu sagen können.

Wir brauchen dringend einen neuen Mistplatz – aber nicht im Grünen
Noch immer sind viele Fragen offen:
- Warum hält die Stadt am Mega-Mistplatz am Park fest, obwohl Nachbar:innen und der Bezirk seit Jahren eine andere Lösung verlangen?
- Warum müssen Altstoffsammelstelle und Räumfahrzeuge zwingend an einem Ort zusammengefasst werden?
- Warum bekommen Nachbar:innen, Bezirkspolitik und Medien seit Jahren keine ernst gemeinten Antworten?
- Wie rechtfertigt die Stadt 40 Millionen Euro für einen Mistplatz, ohne offenzulegen, wofür dieses Geld verwendet wird?
- Wie kann es sein, dass Parteien der Stadtregierung im Bezirk jahrelang gegen den Standort auftreten, auf Stadtebene aber das Gegenteil beschließen?
- Warum werden Beschlüsse der Bezirksvertretung ignoriert?
Die Bürger:innenversammlung bietet endlich die Chance, diese und viele andere Fragen zu klären.
Die Stadt liefert viele Gründe gegen die Modernisierung des alten Mistplatzes — doch keiner hält stand:
- Zu wenig Platz? Wie an der Freien Mitte kann zusätzliche Brachfläche angekauft werden.
- Denkmalschutz? Hinter dem geschützten Trakt ist genügend Raum, wenn das Grundstück erweitert wird.
- Einfahrt zu klein? Eine neue Einfahrt neben dem denkmalgeschützten Gebaude ist problemlos möglich.
- Radweg im Weg? Ein Radweg wäre — wie überall — einfach überfahrbar.
Kurz gesagt: Alle Gegenargumente sind lösbar. Es fehlt nicht am Standort, sondern am politischen Willen.
Grüne Zeitung: Mistplatz
Komm zur Bürger:innenversammlung
